Aluminium richtig lagern

Alumeco Stock in Odense

Mit der richtigen Verpackung & allgemeiner Vorsicht lassen sich Schäden einfach vermeiden.

Aluminium ist ein außerordentlich robustes Material, das mit wenigen und einfachen Vorsichtsmaßnahmen gefahrlos zu handhaben ist. In diesem Artikel finden Sie Informationen zu typischen Lagerschäden und Möglichkeiten zu deren Vermeidung.

Reibung vermeiden!

Die häufigsten Schäden an Aluminiumprodukten sind Kratzer, Abrieb und Verschleißspuren auf der Oberfläche. Diese Schäden wirken sich zwar negativ die Qualität von Oberflächenbehandlungen wie  Eloxieren oder Lackieren aus, haben jedoch sonst keinen Einfluss auf die mechanischen Eigenschaften des Metalls. So ist diese Oberflächenqualität auch gängiger Standard wenn z.B. von Pressprodukten in Industriequalität gesprochen wird. Sollen diese Kratzer vermieden werden, so müssen während des Transports und der Lagerung Maßnahmen getroffen werden, um das Reiben zweier Oberflächen zu vermeiden. Hierzu werden in der Regel festes Papier/Pappe, Plastik oder Luftpolsterfolie verwendet. 

Feuchtigkeit fördert Korrosion!

Je nach Legierung und Endanwendung des Aluminiumproduktes kann Feuchtigkeit zu einem großen Problem werden. Insbesondere, wenn das Material vorheriger Reibung bzw. mechanische Beschädigung ausgesetzt war, besteht eine hohe Korrosionsgefahr (z.B. der Grenzflächenkorrosion; vgl. Arten von Korrosion). Feuchtigkeitsschäden an Aluminium treten in der Regel als weiße oder dunkle Verfärbungen auf und können beobachtet werden, wenn Wasser oder Kondenswasser zwischen gestapelten oder sehr nahe beieinander liegenden Paketen mit Aluminiumwerkstücken eindringt. Es gilt neben der Verwendung einer geeigneten Verpackung also direkte Feuchtigkeitsexpansion zu vermeiden. Neben dieser direkten Gefahr besteht jedoch auch eine indirekte. Schauen Sie sich hierzu gerne diesen Artikel zur Kondensationsgefahr an!