Kondensationsgefahr

Water droplets on aluminium plate

Kondensation wird in Form von Wassertropfen auf der Oberfläche sichtbar

Der Kondensationsprozess

Kondensation beschreibt den Übergang eines Stoffes von seinem gasförmigen in einen flüssigen Aggregatszustand. Dies geschieht am sogenannten Kondensationspunkt, der bei der Lagerung von Aluminium eine wichtige Rolle spielt. Denn wie Sie vielleicht schon selbst bemerkt haben, kann die Oberfläche von Aluminiumprodukten durch Feuchtigkeit relativ einfach beschädigt werden. Deshalb sollten Sie die Kondensationsgefahr bei der Lagerhaltung definitiv berücksichtigen. Diese Faktoren haben einen Einfluss auf das Kondensationsverhalten:

Lufttemperatur & Luftfeuchtigkeit 

nachstehende Wasserdampfdiagramm. Es visualisiert den Zusammenhang zwischen Lufttemperatur, relativer Luftfeuchtigkeit und dem Wassergehalt in Gramm/m3.

Beispiel:

Betragen Lufttemperatur 20°C & Luftfeuchtigkeit 50% (A) und die Oberflächentemperatur 9°C. Kommt das kalte Material also mit der Warmen Luft in Kontakt, so entsteht Kondensationsflüssigkeit und es besteht Oxidationsgefahr.

Wasserstoffdiagramm

Y-Achse: Wassergehalt in Gramm/m3  X-Achse: Temperatur (Umgebung & Oberfläche)

Akklimatisierung reduziert die Kondensationsgefahr

Kondensation kann im Sommer, als auch im Winter auftreten. In beiden Fällen gilt es das Material sukzessiv an seine Umgebungstemperatur anzupassen. Dies kann zum Beispiel durch verschieden temperierte Hallen geschiehen. Die Lagerlufttemperatur sollte jedoch mindestens 10 °C betragen. Besitzen Sie nicht die entsprechenden Faszilitäten, dann empfehlen wir die Aluminiumwerkstücke bis zur endgültigen Akklimatisierung in der Originalverpackung zu belassen. Dieser Akklimatisierungsprozess dauert in der Regel zwischen 36-48 Stunden.

Sehen Sie hier wie Feuchtigkeit an Aluminiumgegenständen zu Korrosion führt:

 

 

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